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Traumdeutung Handlungen: Was dein Tun im Traum bedeutet

Im Traum rennst du, fliegst, fällst oder stehst plötzlich nackt vor der Klasse. Handlungen zeigen oft, wie du mit Druck, Wünschen und Beziehungen umgehst. Viele dieser Szenen sind erstaunlich häufig: Verfolgtwerden und Fallen kennen die meisten Menschen. Hier findest du die Handlungen von A bis Z, mit dem Gefühl als Schlüssel.

12 Traumsymbole

  • Entführung

    Ein Entführungstraum sagt kein Verbrechen voraus, weder für dich noch für andere. Er erzählt meist von Kontrollverlust, Fremdbestimmung oder der Angst, jemanden zu verlieren. Der Schreck beim Aufwachen ist echt, die Gefahr nicht.

  • Erbrechen

    Wer sich im Traum übergeben muss, wird meist etwas los, das er nicht mehr verdauen konnte: Ärger, Druck, ein Gespräch, das längst fällig war. Unangenehm ist das Bild, bedrohlich ist es nicht. Die gute Nachricht: Dein Gehirn räumt auf, und zwar ohne Putzmittel.

  • Fallen

    Im Traum zu fallen steht meist für Kontrollverlust, Unsicherheit oder das Gefühl, dass dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Der Traum ist enorm verbreitet: 73,8 Prozent der befragten kanadischen Studierenden kannten ihn. Er beschreibt eine Stimmung und kein Schicksal, und unten wartet in Wahrheit nur dein Kopfkissen.

  • Fliegen

    Fliegen im Traum steht meist für Freiheit, Überblick und das Gefühl, über den Dingen zu stehen. Es ist einer der beliebtesten Träume überhaupt: Fast die Hälfte der befragten kanadischen Studierenden hatte ihn schon einmal. Wie sich der Flug anfühlt, verrät, ob dein Kopf gerade Auftrieb hat oder nach Halt sucht.

  • Fremdgehen

    Wenn du träumst, dass dein Partner fremdgeht, heißt das nicht, dass er es tut. Meist geht es um Vertrauen, Nähe und das Gefühl, gesehen zu werden, oft auch um ganz andere Sorgen, die der Traum in ein Beziehungskostüm steckt. Dein Kopf liebt große Dramen, und Beweise braucht er dafür nicht.

  • Jemanden töten

    Wenn du im Traum jemanden tötest, sagt das nichts über dein Wesen und nichts über die Zukunft. Meist geht es um Wut, Druck oder ein Ende: Etwas in dir will einen Konflikt beenden, eine Rolle ablegen oder eine Grenze ziehen. Solche Träume sind belastend, aber erstaunlich normal.

  • Nackt sein

    Nackt im Traum zu sein ist einer der bekanntesten Peinlichkeitsträume und meist harmlos. Es geht nicht um deine Garderobe, sondern um das Gefühl, dich zu zeigen und dabei verletzlich zu sein. Und falls im Traum kaum jemand hinschaut: Auch im Wachleben sind die meisten Leute erstaunlich beschäftigt mit sich selbst.

  • Sex

    Sexträume sind völlig normal und meinen selten wörtlich, was sie zeigen. Meist geht es um Nähe, Anerkennung, Lebendigkeit oder um Bilder aus deinem Alltag, die dein Gehirn neu mischt. In einer Befragung kanadischer Studierender hatten 76,5 Prozent schon einmal von sexuellen Erfahrungen geträumt.

  • Sich verlaufen

    Wer sich im Traum verläuft, sucht meist Orientierung im Wachleben: bei einer Entscheidung, einem Umbruch oder der Frage, wohin die Reise geht. Das ist unangenehm, aber kein schlechtes Zeichen. Dein Gehirn schaltet nur ungefragt das Navi ab.

  • Urinieren

    Wer im Traum pinkelt, erlebt meist ein Bild für Loslassen, Erleichterung oder die Angst vor einer Peinlichkeit. Ob es privat bleibt oder öffentlich wird, färbt die Deutung. Ein Hinweis aufs echte Leben steckt darin selten, und ein Urteil über dich schon gar nicht.

  • Verfolgt werden

    Verfolgt zu werden gehört zu den häufigsten Träumen überhaupt: In einer Befragung kanadischer Studierender hatten ihn 81,5 Prozent schon einmal. Meist steht er für etwas, dem du im Wachleben ausweichst, ein Gespräch, eine Entscheidung oder ein Gefühl. Du bist damit in sehr großer Gesellschaft, nur eben im Laufschritt.

  • Weinen

    Weinen im Traum ist meist ein Ventil für Gefühle, die tagsüber keinen Platz hatten. Es kann Trauer zeigen, aber auch Erleichterung, Rührung oder einfach Erschöpfung. Ein schlechtes Zeichen ist es nicht, eher ein Hinweis, dass in dir etwas verarbeitet wird.

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